Blockchain

Auch die Idee hinter der Blockchain ist keine Neuerfindung. Tatsächlich stellten bereits 1991 Stuart Haber und W. Scott Stornetta erste Überlegungen zu einer kryptografisch abgesicherten Verkettung von Informationen an.

2008 veröffentlichte dann eine Person oder Personengruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto das heutige Konzept zur Blockchain und bereits im Folgejahr 2009 ging die erste öffentlich verteilte Blockchain live.

Die Blockchain selbst ist eine Kette von digitalen Datenblöcken. In jedem Block ist eine Information gespeichert. Das kann z.B. sein, wem ein bestimmtes Haus gehört. Wird das Haus verkauft, wird diese neue Information einfach an die Kette angehängt. Die Blockchain ist also nichts anderes als eine Reihe aufeinander aufbauender Informationen. 

 

Die besonderen Vorteile der Blockchain lassen sich in vier Kategorien einteilen:

 

  1. Sicherheit

Sobald Informationen einmal an die Blockchain angefügt und verifiziert sind, ist (theoretisch) keine Änderung mehr möglich. Dies kann sichergestellt werden, da die Blockchain parallel auf vielen unterschiedlichen Computer als Kopie abgelegt ist, die sich gegenseitig überwachen. Möchte nun jemand eine Manipulation an der Blockchain vornehmen, so müsste dieser mehr als die Hälfte aller abgespeicherten Kopien gleichzeitig verändern, was nahezu unmöglich ist. Die manipulierte Variante wird daher schnell von den anderen Kopien erkannt und ausgeschlossen.

 

  1. Transparenz

Durch das ständige Aneinanderhängen der neuen Informationen, kann ich jederzeit in der Blockchain zurückgehen und jede einzelne getätigte Transaktion nachverfolgen. Informationen werden also nicht überschrieben, sondern nur ergänzt.

 

  1. Kostenersparnis

Für eine Transaktion braucht es künftig keinen Vermittler mehr, wie z.B. eine Bank oder einen Notar, da jeder Nutzer selbst einsehen kann, wer was wann mit Blockchain angestellt hat. Das senkt natürlich die Kosten des Zwischenhändlers.

 

  1. Zeitersparnis

Auch hier kommt wieder die bereits genannte Transparenz zum Tragen. Dadurch, dass die Daten in der Blockchain nur mit sehr hohem Aufwand  manipuliert werden können, braucht es auch niemanden mehr, der umfangreiche Prüfungen auf Vollständigkeit und Rechtmäßigkeit durchführt. Stattdessen kann eine neue Transaktion innerhalb von Sekunden durchgeführt werden.

 

Der Einsatz der Blockchain-Technologie ist dabei breit gefächert. Beispielhaft sind hier Kryptowährungen und Smart Contracts zu nennen.

Krypotwährungen, wie z.B. Bitcoin oder Ethereum sind die wohl bekanntesten Anwendungsbeispiele der Blockchain. Bei Ihnen handelt es sich um eine digitale Währung. Hierzu haben wir auch noch ein weiteres Video veröffentlicht.

 

Bei Smart Contracts handelt es sich – wie der Name schon sagt – um intelligente Verträge, die keine dritte Partei, wie einen Notar benötigen. Als Beispiel kann hier die Übertragung von Eigentumsrechten an digitalen Gütern, wie Fotos oder Videos, genannt werden. Auch zu diesem Thema – den NFT’s – gibt es ein eigenes Video.

 

Ein großer Nachteil dieser Technologie ist und bleibt allerding der enorm hohe Speicheraufwand. Die Blockchain wächst mit jedem weiteren Block und erhöht so auch die abgespeicherte Datenmenge pro Kopie. Verschiedenste Wissenschaftler*innen versuchen diesem Phänomen jedoch entgegenzuwirken.

 

Ihr seht, das Blockchain in Summe eine sehr spannende und zukunftsweisende Technologie mit viel Potential ist. Wo genau die Reise jedoch noch hin geht, wird sich erst in ein paar Jahren zeigen.